Um es also nochmal klarzustellen: Ich bin nicht im StudiVZ. Man kann mich weder gruscheln noch in eine Gruppe mit lustigem Namen einladen.
Wenn man Carlo fragt, warum er nicht bei StudiVZ ist, antwortet er ganz lässig: “Habe auch so genug Sex.” Das sitzt meistens.
Und ein Studi, sagt Carlo, wolle er schon mal überhaupt nicht sein. Er sagt dann gern mit Quietschestimme: “Als Kind war ich Pfadi, jetzt Studi, im Moment noch Ersti, studiere PoWi und KoWi - ich bin 23, rede aber wie ein Dreijähriger!”
Zwar wurde ich noch nie so krass wie der Autor oben verlinkten Artikels behandelt, nur weil ich nicht im StudiVZ bin, nur bin ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis auch einer der wenigen, die sich da nicht seelisch und privat (und manchmal auch körperlich) entblößen. Und schief angeschaut wird man immer, wenn man sagt, dass man da nicht dabei ist, aber mal war. Dann kommt noch ein bemitleidendes “Warum denn das?” hinterher. Und manchmal merkt man dann auch, dass einem irgendetwas entgehen wird, was die Leute im StudiVZ, aber auch nur dort abwickeln werden: sei es die Organisation der nächsten Party, des nächsten Spieleabends, etc.
Irgendwie ist der Trend, für alles StudiVZ zu benutzen, schade - wäre es doch mit Chat-Räumen (das klassiche IRC, Jabber-Gruppenchats, ...), Instant-Messengern (ICQ, Jabber, ...) und Foren oft auch machbar - wie in der guten alten Zeit™ eben.
Naja, es ist leider wie mit so vielen Sachen, die sich breit durchsetzen: Sie sind nie zwingend das beste, was es in dem Bereich gibt. Man denke nur an Windows, ICQ, Internet Explorer, ...
Der Hintergrund ist noch relativ unklar, es scheint jedoch so zu sein, dass die IFPI die Domain zuvor recht stiefmütterlich behandelt hat und so eine Erneuerung verschlafen hat oder sogar verschlafen wollte. Die Übernahme durch The Pirate Bay geschah dann korrekt und rechtmäßig.
Auch wenn die Übernahme an sich unspektakulär sein mag, so ist der Symbolgehalt ungleich größer, zumal die “echte IFPI” viele andere Top-Level-Domains hält, wie ifpi.org, ifpi.de, ifpi.at und ifpi.ch.
I am sorry for bringing this up so late, but maybe you have already noticed: During the last weeks british TV station Channel4 aired the second season of IT Crowd. It consisted of six episodes again. My friends and I were looking forward for each single episode since it was clear very quickly that the new episodes were fulfilling all expectations. The new stories about Roy, Moss and Jen, all workers in the IT department of Reynholm Industries, are full of typical cliches that one has of geeks and are packed with masses of really good jokes. We now have watched the whole season several times, still not getting bored and spicing up our daily life with many fitting quotations, e. g. “people, what a bunch of bastards”
Zu früh gefreut hatte man sich, oder zumindest ich mich, als Anfang der Woche bekannt wurde, dass die erste Filesharing-Klage der Musikindustrie vor einem Schwurgericht verhandelt wird. Denn glaubte man Prozessbeobachtern und fachnahen Medien wollte die amerikanische RIAA eine tatsächliche Verhandlung ihrer Abmahnungen tunlichst vermeiden – dies las man aus vielen verschiedenen defensiven Handlungen heraus.
Und auch der interessierte Beobachter aus Übersee hoffte auf einen gehörigen Dämpfer für die Musikindustrie, traute er einer Jury doch zu, dass sie die Schwächen der Beweisführung seitens der RIAA, die nicht ganz unumstrittene Auslegung der Rechtslage und letztendlich auch die Abstrusität dieser Massenklagen gegen ganz normale Bürger für etwas, das bestimmt eine nicht zu unterschätzende Mehrheit derselben ebenfalls betreibt, erkennt.
Doch wie so oft, kam es anders: Nicht nur wurde die Beklagte bedenkenlos schuldig gesprochen, sondern das Strafmaß wurde zusätzlich noch auf 220.000 Dollar für 24 zum Tausch angebotene Lieder festgesetzt. Das ist zwar noch weit unter dem Höchstmaß, das hätte verhängt werden können, dennoch ist dies für die 30-jährige alleinstehende Mutter nicht einmal eben aus der Portokasse bezahlt. Es riecht förmlich nach Exempel.
Und wieder stirbt ein Fünkchen Hoffnung, dass die Musikindustrie, da sie nicht selbstständig dazu in der Lage scheint, durch äußere Einwirkungen, Misserfolge, etc. endlich einmal dazu genötigt wird, über andere Vertriebs- und Urheberrechtsmodelle nachzudenken.
Wie auch schon mit dem früheren Spot “Evolution” versucht dove erneut im Rahmen der “Initiative für wahre Schönheit” den Zuschauer für die Wa(h)re Schönheit zu sensibilisieren. Nun der “Dove Onslaught” mit dem schönen Fazit “Talk to your daughter before the beauty industry does”:
Die Diversität der heutigen Schönheitsideale, die minütlich auf unzähligen Kanälen verbreitet auf den Zuschauer einprasselt, und die Ermunterung, Menschen schon im Kindesalter von der gleichsam indoktrinierten Nacheiferung fern zu halten, in einem kurzen Clip verpackt – wunderbar gemacht.